Einführung & Grundlagen
für die Zen-Praxis
Geerdete Stille statt mystischer Klischees
1. Was ist Zen (und was ist es nicht)?
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Keine Flucht, kein Glaubenssystem: Zen ist keine Entspannungstechnik zur kurzfristigen Wellness und kein Dogma. Es ist eine radikal direkte, unvoreingenommene Schulung der Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt: Annehmen und Sitzen mit dem was da ist.
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Das Prinzip des „Ent-Wickelns“: Es geht nicht darum, sich neues theoretisches Wissen anzuhäufen oder ein neues Selbstbild aufzubauen, sondern darum, festgefahrene Denkmuster, Illusionen und innere Knoten Schritt für Schritt zu entwirren.
2. Aspekte der Praxis
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Zazen (Sitzmeditation): Die physische und mentale Ausrichtung in der Stille – auf Kissen, Bänkchen oder Stuhl.
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Kinhin (Gehmeditation) & Meditation in Bewegung: Die gesammelte Präsenz in der langsamen Bewegung – der direkte Übergang vom Kissen in den Alltag. Kinhin ist die erste Stufe, die Sammlung auch in Bewegung zu üben. Dies lässt sich ideal durch Yoga, Tai Chi, QiGong und ähnliche Übungen erweitern.
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Alltagspraxis: Das Übertragen der geschärften Wahrnehmung auf Arbeit, Beziehungen und tägliche Aufgaben.
Möchtest du direkt in die Praxis einsteigen oder deine Übung vertiefen?

